Zahnimplantate auch bei geringem Knochenangebot

Autor: Dr. Martin Schweppe

Zahnimplantate beugen Knochenabbau vor

Zahnlücken sollten sofort behandelt werden, denn sie führen auch zu einer falschen Belastung des Kieferknochens, die langfristig einen Kieferknochenabbau bewirkt. Hat dieser bereits eingesetzt, ist der Aufwand für das Schließen der Lücke erheblich größer.

Im Hinblick auf die zahlreichen Probleme, die bisher noch jeder Zahnersatz – Brücke oder Prothese – mit sich bringt, setzt die moderne Zahnmedizin verstärkt auf Zahnimplantate. Ein Zahnimplantat stellt zwar die aufwändigste, dafür aber auch die sicherste und langfristigste Zahnersatzlösung dar. Einzelzähne oder Brücken werden mittels einer kleinen, im Kieferknochen verankerten Schraube oder Disk aus Titan dauerhaft fixiert.

Während der Einheilzeit überbrückt ein Provisorium die Zahnlücke. Doch nicht nur bezüglich Ästhetik und Funktion sind Zahnimplantate überlegen. Sie unterstützen auch den darunter liegenden natürlichen Knochen und verhindern so dessen Abbau. Und angesichts einer Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren sind Zahnimplantate unbestritten die beste, aktuell erhältliche Zahnersatzlösung.

Diskimplantate bei Knochenabbau

Jedoch viele Patienten, die Zahnimplantate wünschen, können mit herkömmlichen Implantaten nicht versorgt werden. Eine der Hauptursachen dafür ist der Knochenabbau, der infolge des Zahnverlustes, wie oben beschrieben, eingetreten ist. Soll bei diesem Personenkreis trotzdem eine Versorgung mit herkömmlichen Zahnimplantaten durchgeführt werden, so sind vor der Versorgung mit Zahnimplantaten zunächst aufwendige Knochenaufbau Maßnahmen erforderlich, die zu einer erheblichen Verlängerung der Behandlungszeit führen und ein großes Erfolgsrisiko darstellen. Erforderliche Knochenaufbau - Maßnahmen sind beispielsweise: Sinuslift, Beckenkammtransplantation, Knochenspreizung, Distraktionsosteogenese.

Durch den Einsatz von Diskimplantaten (BOI-Implantate) besteht die Möglichkeit, auf die oben erwähnten Verfahren zu verzichten und den Patienten sofort mit Zahnimplantaten zu versorgen. Wegen der besonderen Verankerung der Diskimplantate im Knochen können Patienten innerhalb weniger Tage mit festsitzendem Zahnersatz versorgt werden.

Das Grundprinzip der Diskimplantation besteht darin, Diskimplantate vom Kortikalis zu Kortikalis zu plazieren und eine möglichst große Abstützung im kortikalen Knochen zu finden. Aus diesem Grund können Diskimplantate auch bei geringen Knochenhöhen eingesetzt werden.

Klinik:
Zahnarztklinik Zahnimplantate Dr. Martin Schweppe
Königstr. 15
D- 48291 Telgte

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