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wieder aufbereitete OP-Instrumente
Eigentlich dürfte es diesen Artikel gar nicht geben. Leider müssen wir Ratsuchende die vor einer OP stehen oder diese beabsichtigen auf einen ARD-Beitrag zu diesem Thema hinweisen, da es anscheinend viele Kliniken gibt die Einmal-Instrumente eben mehr als einmal einsetzen und so die Gesundheit und das Leben ihrer Patienten aus Kostengründen fahrlässig aufs Spiel setzen.
Die ARD "Kontraste" Redaktion ist am 29. März 2007 wieder zum wiederholten Mal auf dieses Thema eingegangen. Dabei wurde festgestellt, daß sich seit der ersten Sendung nichts geändert hat und die Ministerin bei uns ein Interview der ARD verweigerte zu diesem hochbrisanten Thema.
In Deutschland dürfen weiterhin mit staatlicher Genehmigung Patienten durch wieder aufbereitete OP-Instrumente schwer geschädigt werden. Im Beitrag wurde deutlich, daß sich Mediziner selbst in Deutschland nicht unter ein OP-Messer legen würden. Bei Interesse bitte bei der ARD und Kontraste nachfragen.
Erkundigen Sie sich vor einer OP ob die Klinik in der Sie operiert werden sollen Einmalinstrumente mehrfach einsetzt und lassen Sie sich im Zweifel schriftlich bestätigen, daß die Einmalinstrumente auch tatsächlich nur einmal eingesetzt werden und nicht schon einmal eingesetzt wurden und übergeben Sie diese Bestätigung dann Ihren Angehörigen vor der OP.
Wer es sich leisten kann, sollte ins benachbarte Ausland gehen, oder der Klinik bei uns die OP-Instrumente bezahlen. Eine Sicherheit ist dies allerdings auch nicht. Wenn man sich den Sachverhalt so durchliest, könnte man auf den Gedanken kommen, es würde sich um einen schlechten Treppenwitz handeln, aber es ist tatsächlich so.
Hier ein Verweis zu einem Bericht den wir im Internet gefunden haben.
Für diesen redaktionellen Beitrag verantwortlich " Janero Land", gemeldet bei VG-.Wort
Quellenangaben: ARD Redaktion Kontraste - Sendung von 2006 und vom 29.03.2007.
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