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Knoblauch
Vampire lieben die Blutbanken, aber die Knoblauchknolle ist ihr Verderben. Mit dieser Aussage können auch Wissenschaftler etwas anfangen, denn die Knoblauchknolle läßt auch Krebszellen verschwinden.
Der Inhaltsstoff Allicin riecht nicht nur, er tötet auch Zellen ab, was die Wissenschaft nun im Kampf gegen Krebs nutzen will. Krebs-Antikörper wurden mit der stinkenden Geheimwaffe ausgerüstet. Im Versuch mit Labormäusen setzten sich die Antikörper gezielt an Lymphkrebszellen fest und töteten diese mit Hilfe ihrer toxischen Fracht. Andere Körperzellen kamen nicht zu Schaden. Nach nur 72 Stunden hat der Wirkstoff des Knoblauchs mehr als 90% der Krebszellen zerstört. Damit hoffen die Forscher für die Zukunft weniger schädliche Therapien zur Krebstherapie entwickeln zu können.
Dass Knoblauch eine heilende Wirkung besitzt, wurde bereits vor Jahrhunderten vermutet – seit den 1970`er Jahren ist dies auch wissenschaftlich bewiesen. Der bedeutendste Wirkstoff des Knoblauchs ist das Allicin, ein ätherisches Öl. Kombiniert mit den Vitaminen A, B, C und E, Enzymen, Mineralstoffen und Spurenelementen stärkt Knoblauch die Immunabwehr und aktiviert den Stoffwechsel. Nicht zuletzt wegen des Knoblauchs gilt die mediterrane Küche als so gesund, denn insbesondere Herz und Kreislauf werden durch den regelmäßigen Verzehr von Knoblauch gestärkt. Er hilft Blutzuckerwerte zu senken und den Cholesterinspiegel zu regulieren.
Der im Knoblauch enthaltene Wirkstoff Allicin hat antibiotische Eigenschaften und soll auch bei Husten, Erkältung und Grippe helfen. Knoblauch mit Zitronensaft und einem Schuß Olivenöl gilt als altbewährtes Hausmittel. Man kann auch Knoblauchsaft mit Honig vermischen – schon hat man ein natürliches Mittel gegen Husten.
Frisch genossen wirkt Knoblauch am besten. Er desinfiziert den Darm und vertreibt in der Regel allerlei Verdauungsprobleme.
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