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Grüner Tee
Die Frage ob grüner Tee ein Wundermittel ist und Krankheiten vorbeugen kann muß jeder für sich selbst beantworten, da es einen eindeutigen wissenschaftlichen Beweis durch Felduntersuchungen am Menschen nicht gibt. Grüner Tee ist ein Stück weit auch "Lebenseinstellung" und war viele Jahre auch eine "Modeerscheinung" in den 90èr Jahren.
Wissenschaftler beobachten schon seit Jahrzehnten, daß Menschen die Tee trinken oft sehr viel gesünder sind als Menschen die andere Getränke regelmäßig wie etwa Kaffee zu sich nehmen, was allerdings auch daran liegen kann, daß solche Menschen ohnehin gesünder leben und zum Beispiel nicht rauchen und nicht trinken.
Sie erkranken weniger an Karies, die Augenkrankheit "Grüner Star" tritt seltener auf und sie bekommen seltener Herz-Kreislauf-Erkrankungen und einige Krebsarten.
Von der Zubereitung her Wasser kochen und dann etwa 10-15 Minuten auf 50-60 Grad abkühlen lassen, da die hohe Temperatur den größten Teil der gesundheitlich förderlichen Substanzen im Tee schädigt. Den Tee dann 1-2 Minuten ziehen lassen damit er nicht zu bitter wird.
Zu den interessantesten Inhaltsstoffen zählen die sogenannten Flavonoide, eine Untergruppe der Polyphenole. Etwa ein Drittel der Trockenmasse des grünen Tees besteht aus Polyphenolen. Die dabei enthaltenen "Catechine" sind eine wichtige Stoffgruppe innerhalb der Flavonoide.
Die Eigeschaft der Flavonoide ist ihre sogenannte antioxidativie Wirkung die verhindert, daß für Oxidation empflindliche Stoffe durch freie Radikale zerstört werden. Flavonoide fangen die freien Radikale ab und schützen diese Stoffe.
Wer grünen Tee trinken will, sollte sich vor dem Kauf erkundigen, da viele Sorten durch Pestizite verunreinigt sind. In Deutschland veröffentlichte die Zeitschrift Warentest nun schon ihren zweiten Beitrag zu diesem Thema in ihrem Heft vom Juli 2006, Ausgabe Nr.7, der auch prompt dazu geführt hat, daß einer der beschriebenen Sorten aus dem Handel gezogen wurde.
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