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Neue Behandlungsmethode bei Bandscheibenvorfällen
Neue Behandlungsmethode bei Bandscheibenvorfällen - Heilung durch Aktivierung körpereigener Zellen
November 2007 - Bandscheibenpatienten können hoffen: Setzten bisherige Behandlungsmethoden lediglich auf Symptom- und Schmerzbekämpfung, so verhindert die autologen Disc Chondrozyten Transplantation (ADCT) nun erstmals eine weitere Degeneration der Bandscheiben. Körpereigene Kernzellen aus der Bandscheibe werden unter optimalen Bedingungen reaktiviert, der Bandscheibe wieder zugeführt und stellen so deren ursprüng-liche Pufferfunktion wieder her - mit einer hohen Erfolgsquote. Jetzt bietet auch die Münchner Alpha Klinik mit den Rückenexperten Dr. Rudolf Bertagnoli und Drs. Horst Dekkers die innovative ADCT-Behandlung an.
"Die Schmerzen waren unerträglich und so stark, dass ich hatte Angst, ich verliere den Verstand", so Kathrin Zierer. Die ambitionierte Turnierreiterin konnte nach einem Bandscheibenvorfall ihrem Hobby wegen starker Rücken und Beinschmerzen plötzlich nicht mehr nachgehen. "Die Behandlung mit der ADCT-Methode war für mich wie eine zweite Geburt. Heute kann ich wieder leben! Und selbst reiten ist kein Problem. Es ist wie ein Wunder. Ich kann es immer noch kaum fassen."
Auch Isabell Würz litt nach einem schweren Bandscheibenvorfall Höllenqualen. "Ich konnte abends vor Schmerzen nicht mehr einschlafen. Morgens bin ich von meinem Bett auf den Boden gerutscht und habe nur noch geheult", so die 27-Jährige, die sich nach der neuen Methode ADCT operieren ließ. "Diese Zellen haben meinen Rücken gerettet", so Isabelle Würz heute. "Ich kann mich vollkommen normal bewegen und habe keine Schmerzen mehr."
Solche und ähnliche Sätze hören Dr. Rudolf Bertagnoli und Drs. Horst Dekkers immer wieder von ihren Patienten nach einer erfolgreichen ADCT-Behandlung. Entsprechend stolz ist Dr. Rudolf Bertagnoli auf seine neue Behandlungsmethode, mit der Bandscheibenpatienten erstmalig vollständig geheilt werden können. "Bereits seit 2003 führen wir die autologe Disc Chondrozyten Transplantation (ADCT) im Rahmen der EuroDisk-Studie durch. Die Erfolge sind vielversprechend, denn im Vergleich zu der Kontrollgruppe ohne ADCT ist eine signifikante Heilungs-Verbesserung durch ADCT belegt."
Volksleiden Bandscheibenvorfall
"Außen fest, innen weich - so sind unsere Bandscheiben aufgebaut", weiß Dr. Rudolf Bertagnoli: "Bestehend aus Faserring und Gallertkern polstern sie die Wirbelsäule. Besonders der Gallertkern erfüllt die Pufferfunktion der Bandscheiben. Doch die Stoßdämpfer sind anfällig, denn die Bandscheibe ist das größte menschliche Gewebe ohne direkte Blutzufuhr." Nur durch Ent- und Belastung der Bandscheibe erfolgt hier der Stoffaustausch und nur darüber werden die Zellen des Gallertkerns mit Nährstoffen versorgt.
Dazu Dr. Rudolf Bertagnoli: "Gerade in unserer heutigen Gesellschaft wird der langsame Stoffwechsel den Bandscheiben zum Verhängnis: Anders als bei Naturvölkern, deren Lebensweise einem optimalen Be- und Entlastung-Rhythmus von vier bis sechs Stunden angepasst ist, ist die Beanspruchungen der Bandscheibe in der zivilisierten Bevölkerung von bis zu zehn Stunden täglich keine Seltenheit. Beim Sitzen und Stehen wird die Bandscheibe belastet, die Gallertkernzellen produzieren Abfallstoffe. Diese Abfallstoffe werden in Folge von Bewegungsmangel nicht ausreichend abtransportiert. Ebenso können Nährstoffe, die zur Ernährung der Kernzellen notwendig sind, nicht vollständig in die Bandscheibe gelangen. Beides ist nur bei Entlastung, also beim Liegen, möglich. Als Folge der kontinuierlichen Unterversorgung verkümmern die Zellen des Gallertkerns mit der Zeit." Der ungeschützte Faserring verschleißt und reißt. Bandscheibenschäden sowie Rückenleiden sind die Folge.
30.000 Menschen werden jedes Jahr in Deutschland an der Wirbelsäule operiert - jeder Zehnte erkrankt erneut. Der Grund: Durch muskelaktivierende Krankengymnastik, entzündungshemmende Medikamente und klassische Operationsmethoden wurde bislang versucht, entstandene Schäden zu reparieren und das Leiden der Patienten zu lindern. Die wahre Ursache jedoch, die verkümmerten Kernzellen, konnte nicht behandelt werden.
Heilung mit ADCT
Das ändert sich jetzt mit der autologen Chondrozyten Transplantation: "Mit Hilfe eines endoskopischen Eingriffs entfernen wir das ausgetretende Material eines Bandscheibenvorfalls. Anschließend werden die intakten Gallertzellen aus dem entnommenen Gewebe unter Laborbedingungen vermehrt. Die so gewonnenen Zellen sind nun in der Lage, ihre ursprüngliche Funktion wieder aufzunehmen", so Dr. Rudolf Bertagnoli weiter. "Nach 12 Wochen werden die reaktivierten Zellen dem Patienten in den Bandscheibenkern eingespritzt. Hier produzieren sie die gallertartige Substanz der Bandscheibe und versorgen diese mit ausreichend Nährstoffen."
Belegter Erfolg durch EuroDisc-Studie
Eine EuroDisc Studie, mit der Laufzeit von vier Jahren, bestätigte die erfolgreiche Bandlung sowie die vollständige Heilung der Bandscheibenvorfälle durch ADCT. Diese Studie wurde an mehreren europäischen Kliniken unter der klinischen Leitung von Dr. Rudolf Bertagnoli und der Kontrolle von Ethikkommissionen durchgeführt. An über 100 Patienten beiderlei Geschlechts zwischen 18 und 60 Jahren verglich die Doppelblindstudie die Ergebnisse zwischen ADCT und der klassischen Bandscheibenbehandlung und brachte so den wissenschaftlichen Beweis.
Dazu Dr. Rudolf Bertagnoli: "Erst während der Operation wurde per Zufallsgenerator entschieden, welchen Patienten Zellkerngewebe zur Anzucht entnommen werden durfte. Lediglich der ADCT-Gruppe wurden nach drei Monaten die im Labor kultivierten und regenerierten Zellen wieder zugeführt. Anschließend dokumentierten die Ärzte den Heilungsverlauf beider Behandlungsgruppen in einem Zeitraum von zwei bis vier Jahren."
Untersucht wurde nach den Kriterien Wassergehalt im Bandscheibenkern, Schmerz-vorkommen und Heilungsverlauf. Das Ergebnis: Die mit ADCT behandelten Patienten hatten in allen Punkten signifikant bessere Werte als ihre Vergleichsgruppe. Vor allem bei der Funktionalität und dem Wassergehalt zeigte die Gruppe mit ADCT eine über 50-prozentige Verbesserung zur Vergleichsgruppe. Die Schmerzverbesserung im Heilungsverlauf und Wiederherstellung der Bandscheibenfunktion lag ebenfalls rund 35 Prozent über der Vergleichsgruppe. "Wir sind froh, dass wir mit dieser neuartigen Behandlungsmethode unseren Bandscheibenpatienten zu einem beschwerdefreien Leben verhelfen können", so Drs. Horst Dekkers, leitender Arzt und Geschäftsführer der Abteilung für Wirbelsäulenerkrankungen in der Münchner Alpha-Klinik. "Und das auf Dauer! Ein bahnbrechender Erfolg, von dem noch viele unserer Patienten profitieren werden."
Dr. Rudolf Bertagnoli... ist weltweit führender Spezialist auf dem Gebiet der bewegungs- und funktionserhaltenden Wirbelsäulenchirurgie, der Wirbelsäulen-Arthroplastie, bei der anstelle einer Versteifung des betroffenen Wirbelsäulenabschnittes bewegungserhaltende Implantate wie Bandscheibenprothesen eingesetzt werden.
Drs. Horst Dekkers... ist Wirbelsäulenspezialist, leitender Arzt und Geschäftsführer der Alpha-Klinik in München, die sich auf minimalinvasiver Techniken und die Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen sowie auf Knie- und Schulterchirurgie spezialisiert hat.
Ansprechpartner:
Dr.Rudolf Bertagnoli
Alpha-KlinikGmbH
Effnerstraße38
81925München
Email: bertagnoli@alphaklinik.de
ProSpine
Klinikum St.Elisabeth
St.Elisabethstr.23
www.pro-spine.com
Email: bertagnoli@pro-spine.com
heller & partner communication GmbH
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81679 München
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