Verbesserte Operationsmethoden bei Lungenkrebs

Bei der Diagnose “Lungenkrebs” besteht nur bei einer OP eine geringe Chance auf eine Heilung. Doch derartige Eingriffe sind dank der Lasertechnik zwischenzeitlich immer schonender geworden. Während man in früheren Zeiten bei einer Erkrankung einen der beiden Lungenflügel komplett entfernte (Pneumonektomie) und dabei auch gesundes Gewebe mit entfernt wurde, so wird dies heute nach Möglichkeit vermieden.

Standard ist heutzutage die Entfernung eines Lungenlappens, die Lobektomie. Da der linke Lungenflügel aus zwei Lappen und der rechte aus drei Lappen besteht, wird so wesentlich mehr gesundes Gewebe erhalten. Außerdem können mit diesem Verfahren auch Patienten behandelt werden, bei denen die Entfernung eines ganzen Flügels aufgrund ihrer körperlichen Konstitution nicht möglich ist. Beide Methoden sollen die gleiche Chance auf Heilung bieten.

Inzwischen ist es auch möglich, Krebs-Metastasen durch die Verwendung eines Lasers gezielt herauszutrennen. Das gesunde Gewebe des Organs wird so noch mehr geschont.

Auch bei alten Menschen, für die eine konventionelle Operation sehr belastend ist, kann die Laser-Technik angewendet werden. Rauchen darf man allerdings nicht mehr.

Quellenangabe und Kontaktadresse für weitere Informationen: Ortenau Klinikum, Offenburg-Gengenbach
Fachbereich Thoraxchirurgie. Ärztlicher Leiter: Dr. Thomas Kiefer

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