Gürtelrose

Die Gürtelrose ist ein schmerzhafter Ausschlag der Haut. Es betrifft überwiegend ältere, oder immungeschwächte Menschen. Gürtelrose ist für Menschen die noch nie mit dem Varicella-Zoster-Virus in Kontakt gekommen sind, ansteckend. Hat man sich das Virus einmal eingefangen, kann es sich jahrelang im Nervensystem einnisten, bevor es aktiviert wird. Die Medizin ist derzeit noch nicht in der Lage das Virus zu beseitigen. Lediglich die Schmerzen können durch gezielte Schmerztherapie gelindert werden. Selbst wenn die Gürtelrose scheinbar vorüber ist, können noch eine Zeit lang Nervenschmerzen zurückbleiben.

In der Regel fängt man sich diese Viren schon im Kindesalter über die Windpocken ein. Danach nisten sie sich im Nervensystem ein und "schlafen". Erst wenn der Körper geschwächt ist, wie zum Beispiel bei älteren Menschen, Tumorpatienten, oder bei anderen Krankheiten, schlagen die Viren zu und erwachen.

Bei einem Verdacht auf Gürtelrose auf jeden Fall sofort einen Arzt aufsuchen. Es gibt Medikamente die die Ausbreitung der Viren (z.B. auf das Gehirn) verhindern kann. Es ist das Medikament "Aciclovir", das hier schon seit Jahren verschrieben wird. Die Bläschen trocknen ein und die Symptome nehmen ab. Auch die Ansteckungsgefahr sinkt ab. Viel Ruhe, Bettruhe und spazieren gehen an der frischen Luft, können den Heilungsverlauf fördern und dem Körper helfen mit der Krankheit fertig zu werden. Alles was den Körper belasten könnte wie zum Beispiel Alkohol oder Nikotin nach Möglichkeit weglassen. Der Körper soll sich, mit Unterstützung der Medikamente, auf die Heilung konzentrieren können.

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