Grauer Star

Die Linse die im gesunden Zustand bei einem Menschen glasklar ist, trübt sich ein und wird dadurch undurchsichtig. Die Linsentrübung bezeichnet man auch als "Katarakt", wenn die Sicht des Betroffenen eingeschränkt ist.

Fast 90% aller Karakte sind Alterskatarakte oder auch "Katarakta senilis" genannt. Im deutschsprachigen Raum machen die Katarakt-Operationen eine Größenordnung von über 500.000 Operationen aus.

Vorbeugen kann man nicht und da er keine Schmerzen verursacht, können jahrelang Eintrübungen am Randbereich der Linse bestehen, ohne daß der Betroffene etwas davon bemerkt. Erst wenn die Erkrankung fortschreitet, wird der Verlust der Sehkraft spürbar. Das Sehen erscheint unscharf und verzerrt und alles erscheint Grau in Grau. Die einzig mögliche Behandlung ist die Katarakt-Operation (Chirurgische Maßnahmen), bei der die getrübte Linse entfernt und meist durch eine künstliche Linse ersetzt wird. Wenn keine künstliche Linse eingesetzt werden kann, kann zum Ausgleich für die fehlende eigene Linse eine optische Korrektur mit einer starken Brille, der sogenannten Starbrille oder einer Kontaktlinse erfolgen. Eine medikamentöse Behandlung der Katarakt ist nicht möglich. Bei etwa zwanzig bis dreißig Prozent der Operierten kann sich ein Nachstar bilden.

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