Brustkrebs - Diagnose

Vor einer OP sollte zuerst immer versucht werden, verdächtige oder unklare Brustbefunde soweit möglich ambulant abzuklären, damit bereits vorher feststeht, ob es sich um einen bösartigen Befund handelt. Nicht jeder ertastete Befund ist bösartig.

Von den Frauen die einen verdächtigen oder unklaren Brustbefund abklären lassen, hat zum Glück nur ein kleiner Teil auch tatsächlich Krebs.

Eine moderne Brustdiagnostik dient der Vermeidung von operativen Probeentnahmen nur zu diagnostischen Zwecken und dem Erkennen von bis dahin nicht entdeckten Mammakarzinomen und sollte vor einer eventuellen stationären Aufnahme erfolgen.

Dies kann erfolgen durch "Tastuntersuchung", durch bildgebende Verfahren wie z. B. Mammographie, Ultraschall und Kernspintomographie, oder durch Probeentnahmen ohne Operation, sogenannte geschlossene, minimalinvasive Biopsien. Außerdem durch Feinnadelpunktionen, Hochgeschwindigkeitsstanzen und andere Verfahren.

Durch die heutigen modernen Diagnosemöglichkeiten die sich auf mindestens 4 Verfahren stützen, werden bis zu 99% aller Karzinome gefunden.

Der günstigste Zeitpunkt für eine Untersuchung ist immer nach der Periode. Sollten Sie selbst einen verdächtigen Befund ertastet haben, dann vereinbaren Sie einen Termin mit Ihrem Arzt, der Sie dann berät und über die weiteren Schritte zur Diagnose entscheidet.

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