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Alzheimer-Krankheit
Bei der Alzheimer-Krankheit verliert das Gehirn einen Teil seiner Funktion. Die Synapsen, also die Kontaktstellen zwischen Nervenzellen und anderen Zellen sterben ab. Die Entstehung der Alzheimer-Krankheit erkennt man als Betroffener normalerweise sehr lange nicht. Dies hat damit zu tun, daß unser Gehirn das absterbende Gewebe sehr lange ausgleichen und kompensieren kann. Wenn dann tatsächlich die Alzheimer-Krankheit diagnostiziert wird, sind bereits zwischen 40 und 60 Prozent abgestorben.
Da abgestorbenes Gewebe nicht ersetzt werden kann, ist eine Heilung nicht möglich, aber man kann der Krankheit durch viel Bewegung vorbeugen, bzw. den Verlauf verlangsamen indem man auf die bekannten Risikofaktoren wie zum Beispiel Nikotin, Alkohol, Übergewicht oder auch einen zu hohen Blutzuckerspiegel achtet. Wichtig sind auch eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse.
Zur Zeit läuft (laut einem TV-Beitrag vom 19. Aug. 2006) in Zürich ein wissenschaftlicher Versuch an Mäusen mit einem Impfstoff gegen diese Krankheit der sehr vielversprechend ist und die "Verklumpung" der Eiweißstoffe, auch Plaques genannt, verhindern soll. Der Versuch ist bereits erfolgreich und muß nun auch am Menschen getestet werden. Frühere Versuche an Probanden hatte bei etwa 6 Prozent Nebenwirkungen zur Folge die in einer neuen Versuchsreihe ausgeschlossen werden sollen.
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